Münze Sankt Petersburg, Staatliche Münze in der Peter-und-Paul-Festung, Sankt Petersburg, Russland
Die Münzprägestätte Sankt Petersburg ist eine Fabrik innerhalb der Festungsmauern, die seit mehr als 300 Jahren Orden, Gedenkmedaillen und Geldmünzen für Russland herstellt. Die Anlage umfasst klassisch gestaltete Gebäude aus dem frühen 19. Jahrhundert sowie später hinzugefügte Werkstätten, in denen die Prägung noch heute stattfindet.
Peter der Große gründete die Anlage 1724, um Münzen und Metallwaren für den aufstrebenden russischen Staat zu prägen. Das Gebäude wurde in den frühen 1800ern neu errichtet und blieb während des Zweiten Weltkriegs kurzzeitig geschlossen, bevor die Produktion danach wieder aufgenommen wurde.
Das Gebäude zeigt Züge der Klassik aus der Zeit um 1800 und ist bis heute ein funktionierender Arbeitsplatz für Handwerk und Produktion. Die Menschen sehen hier, wie traditionelle Herstellungsverfahren für Medaillen und Auszeichnungen noch immer von Hand ausgeführt werden.
Man kann die Anlage das ganze Jahr über als Teil des Festungsmuseums besuchen, sollte aber vorher Eintrittskarten reservieren. Am besten besucht man das Mint-Museum während der regulären Öffnungszeiten, um die Werkstätten und die Ausstellung zu sehen.
Während des Krieges musste die gesamte Ausrüstung in eine andere Stadt verlegt werden, wo sie auf improvisierten Maschinen weiterarbeitete. Nach Kriegsende kehrte alles an seinen ursprünglichen Platz zurück und die Produktion setzte sich fort wie zuvor.
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