Chelter-Koba, Höhlenkloster in der Republik Krim.
Chelter-Koba ist ein in Felsen gehauenes Kloster in der Republik Krim mit über zwanzig Höhlen, die Mönchszellen, Lagerräume und einen großen Gebetsraum enthalten. Die Räume sind durch natürliche Spalten und künstliche Durchgänge miteinander verbunden und zeigen, wie Menschen hier über Jahrhunderte in den Berg hinein gebaut haben.
Das Kloster entstand im 8. Jahrhundert als ein Zentrum des byzantinischen Glaubens und florierte über Jahrhunderte hinweg. Die Besiedlung endete, als die Türken 1475 in die Region kamen.
Der Ort diente den Menschen in der Region als spirituelles Zentrum, wo Mönche Gebete sprachen und Reisende Zuflucht suchten. Die Höhlen waren ein Treffpunkt für den Glauben und die tägliche Verbindung zwischen Kloster und Dorf.
Der Zugang zu den Höhlen erfolgt über alte Treppen und schmale Durchgänge, die Geduld und Aufmerksamkeit erfordern. Besucher sollten mit unebenem Boden, niedriger Kopffreiheit in einigen Bereichen und wenig Licht rechnen.
Der Name Chelter-Koba stammt aus der tatarischen Sprache und bezieht sich auf die Leitern, die verschiedene Ebenen der Anlage verbanden. Das Wort beschreibt die charakteristische Art, wie die Bewohner vertikal zwischen den in den Felsen gehauenen Räumen verkehrten.
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