Kilse-tubyu Church, gereja di Rusia
Die Kilse-tubyu Church ist eine in Felsen gehauene Kapelle in der Region Bakhchysarai, die aus dem 14. oder 15. Jahrhundert stammt und sich an einer Felswand befindet. Der Innenraum bildet einen einfachen rechteckigen Raum mit einem gewölbten Dach, einem südöstlich gelegenen Altarraum und einem hochgelegenen Fenster, durch das morgens Sonnenlicht auf die bemalten Wände fällt.
Diese Felsenkirche entstand im 14. oder 15. Jahrhundert als Ort für religiöse Versammlungen und wurde möglicherweise als lokale Kirche für nahegelegene Siedlungen oder als Teil eines Klosterkomplexes genutzt. Archäologische Funde deuten auf Holzstützen und Strukturen hin, die eine Verbindung zu einer größeren religiösen Gemeinschaft an diesem Ort belegen.
Die Kirche trägt einen Namen, der auf ihre Lage in einer Felswand hinweist und ihre Bedeutung für die lokale Gemeinschaft widerspiegelt. Der Innenraum zeigt alte Malereien mit religiösen Motiven, die Besucher heute noch erkennen können, wobei die Darstellung der Jungfrau Maria mit einem offenen Buch oder einer Schriftrolle eine seltene Variante dieser Kunstform darstellt.
Der Ort liegt abseits belebter Straßen in einer ruhigen, bewaldeten Gegend und erfordert einen Fußweg durch natürliches Gelände, um dorthin zu gelangen. Besucher sollten vorsichtig mit den fragilen Malereien und Steinstrukturen umgehen und festes Schuhwerk sowie Vorsicht bei unebenem Untergrund mitbringen.
Jeden früher Morgen um etwa sieben Uhr fällt Sonnenlicht durch das hochgelegene Fenster direkt auf die bemalte Rückwand, ein Effekt, der von den antiken Erbauern absichtlich geplant worden zu sein scheint. Diese sorgfältige Ausrichtung deutet darauf hin, dass die Architektur mit präzisen Beobachtungen der Sonne entworfen wurde, um spirituelle Momente zu schaffen.
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