Mangup, Höhlenstadt und archäologische Stätte nahe Sewastopol, Krim.
Mangup liegt auf einem Bergplateau mit einem System von vier ausstrahlerförmigen Bergkämmen, umgeben von steilen Kalksteinfelsen. Der Ort besteht aus zahlreichen Höhlenwohnungen, Kirchen und Festungsanlagen, die in die Felswand hineingearbeitet oder auf den Plateauflächen errichtet wurden.
Der Ort entstand als Festung und wurde im 13. Jahrhundert zur Hauptstadt des Fürstentums Theodoro. Die Herrschaft endete 1475, als Osmanen die Festung nach längerer Belagerung eroberten und die Besiedlung des Platzes zum Erliegen kam.
Der Ort zeigt Spuren verschiedener Religionen und Gemeinschaften, die hier gelebt haben. In den Ruinen finden sich byzantinische Kirchen und Gebäude, die von einer orthodoxen Tradition und der Präsenz von Menschen aus vielen Kulturen berichten.
Der Aufstieg vom Dorf Khodzha Sala erfordert etwa drei Stunden Wanderzeit in beide Richtungen. Besucher sollten festes Schuhwerk, Wasser und Sonnenschutz mitnehmen, da der Weg steil und teilweise ohne Schatten verläuft.
Eine bestimmte Höhlenkammer, genannt Baraban Koba, enthält einen Stein, der bei Schlag Perkussionsgeräusche erzeugt. Dieser ungewöhnliche Stein war möglicherweise ein Signalgerät oder wurde in rituellen Praktiken der früheren Bewohner verwendet.
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