Tihama, Küstenebene in der Provinz Mekka, Saudi-Arabien
Tihamah ist eine Küstenebene in Al Hudaydah im Jemen, die sich entlang des Roten Meeres erstreckt und etwa 65 Kilometer (40 Meilen) ins Landesinnere reicht. Das Gelände steigt allmählich von der Küste bis auf eine Höhe von rund 690 Metern (2260 Fuß) an und bildet einen natürlichen Übergang zwischen dem Meer und dem Bergland.
Archäologische Grabungen in der Nähe von Al-Mutaynah brachten sechzehn Menhire ans Licht, die jeweils bis zu 20 Tonnen wiegen und auf menschliche Siedlungen zwischen 2400 und 1800 vor unserer Zeitrechnung hinweisen. Diese Steinmonumente zeigen, dass die Ebene schon vor Jahrtausenden von organisierten Gemeinschaften bewohnt wurde, die komplexe Strukturen errichten konnten.
Der Name Tihamah leitet sich aus dem Protosemitischen ab und bedeutet Meer, ein Begriff, der auch in hebräischen Schriften als təhōm vorkommt. Diese sprachliche Verbindung zeigt, wie eng die Region seit Jahrtausenden mit dem Roten Meer verwoben ist und in religiösen Texten als Synonym für Wasser erscheint.
Mehrere Überlandstraßen durchqueren die Ebene und verbinden sie mit größeren Städten und Handelszonen entlang der Küste. Diese Routen bieten Zugang zu Häfen und Siedlungen, die über das gesamte Gebiet verteilt sind.
Entlang der Küste finden sich zahlreiche kleine Buchten, die traditionellen Segelbooten Schutz bieten, während größere Schiffe tiefe Hafenbecken weiter südlich ansteuern. Diese natürlichen Einbuchtungen prägen seit Jahrhunderten das maritime Leben der Region und ermöglichen Fischern und Händlern den direkten Zugang zum offenen Meer.
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