Damaskus, Hauptstadt im Südwesten Syriens.
Damaskus ist die nationale Hauptstadt im Südwesten Syriens und breitet sich über mehrere niedrige Hügel und flache Täler entlang eines Flusses aus. Wohngebäude mit geschlossenen Höfen und hohen Mauern prägen das Stadtbild neben Märkten und kleinen öffentlichen Plätzen.
Eine Siedlung bestand hier vor über 8000 Jahren, was den Ort zu einem der ältesten durchgehend bewohnten Orte der Erde macht. Von 661 bis 750 diente er als Zentrum des Umayyaden-Kalifats, bevor die Macht nach Bagdad verlagert wurde.
Abends treffen sich Familien in kleinen Teestuben der Altstadt und pflegen jahrhundertealte Rituale des Gesprächs und der Gastfreundschaft. In den engen Gassen arbeiten Handwerker mit Kupfer, Holz und Glas nach Methoden, die sie von ihren Vorfahren gelernt haben.
Der internationale Flughafen verbindet Reisende mit Zielen im gesamten Nahen Osten, während lokale Busse und Sammeltaxis durch die engen Gassen fahren. Beim Gehen in den alten Vierteln hilft es, Ladenbesitzer nach dem Weg zu fragen, da viele Gassen keine klare Beschilderung haben.
Mittelalterliche Metallhandwerker entwickelten hier Stahl mit wellenförmigen Mustern und außergewöhnlicher Härte für Klingenschneiden. Die genaue Produktionstechnik ging vor Jahrhunderten verloren und wurde nie vollständig nachgebildet.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.