Azim-Palast, Osmanischer Palast in Damaskus, Syrien
Der Al-Azm-Palast ist eine Residenz aus der Osmanenzeit in Damaskus, die zwei Hauptbereiche mit Innenhöfen umfasst. Die Räume enthalten geometrische Muster an den Wänden, geschnitzte Holzdecken und filigrane Fliesenverzierungen, während steinerne Gittersichtfenster Licht und Sicht regulieren.
As'ad Pascha al-Azm, ein Gouverneur der Levante unter der Ottomanischen Herrschaft, ließ diese Residenz 1749 errichten. Der Palast wurde teilweise aus Materialien früherer Gebäude in der Stadt aufgebaut und zeigt die lange Baugeschichte des Ortes.
Der Palast zeigt die Aufteilung nach osmanischen Konventionen, mit getrennten Bereichen für Familienleben und öffentliche Zusammenkünfte, die jeweils um dekorierte Innenhöfe angeordnet sind. Besucher können heute erkennen, wie die verschiedenen Räume einst unterschiedliche soziale Funktionen erfüllten.
Das Palastgebäude kann in der Regel über beide Geschosse erkundet werden, wobei es ratsam ist, bequeme Schuhe zu tragen, da man viele Treppen und unterschiedliche Bodenhöhen findet. Die Räume sind oft eng und wechseln zwischen dunklen und hellen Bereichen, daher sollten Besucher ihre Augen an die verschiedenen Lichtverhältnisse anpassen.
Die Außenmauern zeigen ein charakteristisches Muster aus wechselnden dunklen und hellen Steinen, das als Ablaq-Mauerwerk bekannt ist und eine traditionelle Bauweise von Damaskus darstellt. Dieses Muster war nicht nur dekorativ, sondern half auch, die Strukturen der Mauern zu stabilisieren.
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