Bab al-Jabiyah, Historisches Stadttor in Damaskus, Syrien.
Bab al-Jabiyah ist ein steinernes Stadttor an der Westseite der Altstadt von Damaskus, Syrien. Es hat eine zentrale Fahrbahn und seitliche Fußgängerdurchgänge, die zusammen den Hauptzugang zum historischen Stadtkern bilden.
Im Jahr 634 trat der muslimische General Abu Ubaidah ibn al-Jarrah durch dieses Tor in Damaskus ein und handelte eine friedliche Übergabe der Westseite der Stadt aus. Diese Einigung prägte die Teilung der Stadt zwischen muslimischen und christlichen Bewohnern in den Jahren nach der Eroberung.
Das Tor ist heute noch ein aktiver Durchgang, den Bewohner und Besucher täglich nutzen, um zwischen der Altstadt und den umliegenden Vierteln zu wechseln. Wer hindurchgeht, findet sich sofort in einem Geflecht aus engen Gassen, kleinen Läden und Werkstätten wieder.
Das Tor liegt am westlichen Rand der Altstadt und ist ein guter Ausgangspunkt, um die Märkte und Handwerksviertel im Inneren zu erkunden. Von hier aus lässt sich die Altstadt zu Fuß durchqueren, da die meisten Wege ab diesem Punkt beginnen.
Der Name des Tores verweist auf Jabiyah auf den Golanhöhen, ein früheres Zentrum der Ghassaniden, wo frühe islamische Anführer wichtige Entscheidungen trafen. Diese Verbindung zeigt, wie weit entfernte Machtzentren die Benennung von Orten in den neu eroberten Städten beeinflussten.
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