Suq al-Hamidiya, Osmanischer Markt in der Altstadt von Damaskus, Syrien.
Al-Hamidiyah Souq ist ein überdachter Markt, der sich über 600 Meter durch das Zentrum der Altstadt von Damaskus erstreckt, mit Metallbögen, die 10 Meter hoch sind. Der Durchgang verbindet die Al-Thawra-Straße mit dem Vorplatz der Umayyaden-Moschee und führt Besucher durch eine Reihe von Geschäften und Ständen auf beiden Seiten.
Der Markt wurde 1780 während der osmanischen Zeit errichtet und folgte dem Verlauf einer römischen Straße, die früher zum Jupiter-Tempel führte. Über die Jahrhunderte diente die überdachte Passage als wichtiger Handelsweg, der verschiedene Herrscher und bauliche Veränderungen erlebte.
Einzelhändler betreiben hier Familienbetriebe, in denen sie Stoffe aus Damast, Gewürze und kunstvoll gefertigte Waren verkaufen, wie es seit Jahrhunderten üblich ist. Die Geschäfte bleiben während der Gebetszeiten geöffnet, wobei die Verkäufer ihre Gewohnheiten an den Rhythmus der nahen Moschee anpassen.
Der Gang führt direkt von der Straße zum Moscheeplatz und bietet eine schattige Route durch die Altstadt, die sich an heißen Tagen gut eignet. Besucher können sich in den Geschäften umsehen und gleichzeitig durch das Zentrum navigieren, ohne den Schatten des Marktes zu verlassen.
Das Metalldach zeigt kleine Löcher aus vergangenen Konflikten, durch die Sonnenstrahlen ins Innere fallen und wandernde Lichtmuster auf dem Boden bilden. Diese Durchbrüche dienen auch der Belüftung und lassen Luft durch den langen Korridor strömen.
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