Sinan-Pascha-Moschee, Osmanische Moschee in Bab al-Jabiyah, Damaskus, Syrien.
Die Sinan-Pascha-Moschee ist eine ottomische Moschee in Bab al-Jabiyah mit charakteristischen schwarzen und weißen Steinstreifen, die das gesamte Gebäude durchziehen, während sich ein grün glasierter Minarett über dem südlichen Pfeiler erhebt. Der rechteckige Hof enthält Waschplätze und ist von Mauern umgeben, die den Gebetsraum mit seinen Marmorsäulen und aufwendigen Mosaikmustern umschließen.
Das Gebäude wurde zwischen 1586 und 1590 von Sinan Pascha errichtet, einem ottomischen Gouverneur von Damaskus, der später zum Großwesir des Sultans aufstieg. Sein Aufstieg zu höherem Status spiegelte sich in dieser bedeutsamen architektonischen Investition in die Stadt wider.
Die Moschee zeigt ottomanische Architekturelemente durch ihre Marmorsäulen mit spiralförmigen Verzierungen und aufwendigen Mosaiken, die den Gebetsraum schmücken. Diese Details erzählen von der handwerklichen Tradition, die der Erbauer in sein Werk einbrachte.
Das Gelände befindet sich entlang der Suq Sinaniyya-Straße und ist leicht zugänglich, wobei der rechteckige Hof als Orientierungspunkt dient. Besucher sollten auf regelmäßige Gebetszeiten achten, die den Zugang zur Haupthalle einschränken können, besonders zu Mittags- und Nachmittagsgebeten.
Der Minarett hat eine kreisförmige Basis aus schwarzem und weißem Stein, die mit drei Reihen von Muqarnas gekrönt ist und durch geschnitzte Steinbalustaden geschützt wird. Diese raffinierte geometrische Ausgestaltung unterscheidet den Minarett von vielen anderen Strukturen derselben Zeit.
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