Murad Pasha Mosque, Osmanische Moschee in Damaskus, Syrien
Die Murad-Pasha-Moschee befindet sich im Viertel Al-Midan und zeigt Wände mit alternierenden schwarzen und weißen Steinen sowie einen rechteckigen Gebetsraum mit Bleiverglasung. Der Innenhof ist mit gekuppelten Zellen versehen und hat einen Brunnen für rituelle Waschungen.
Die Moschee wurde 1568 unter dem Osmanen Murad Pasha erbaut und war das erste Gebäude im ottomanischen Stil entlang der Pilgerroute nach Mekka von Damaskus. Diese Lage machte sie zu einem wichtigen religiösen Orientierungspunkt für reisende Gläubige.
Die Moschee dient als Treffpunkt für die Naqshbandi-Sufi-Gemeinschaft, und Besucher können in den traditionellen Räumen um den Hof die handwerkliche Ausgestaltung sehen. Der Ort zeigt, wie religiöse Gemeinschaften ihre Praktiken in Architektur abbilden.
Die Moschee liegt im Suwayqa-Sektor von Al-Midan und ist von der Hauptstraße al-Hamidiyeh aus zu erreichen, wo mehrere religiöse Gebäude nebeneinander stehen. Besucher sollten sich Zeit nehmen, um die Nachbargebäude zu erkunden, da sie den religiösen Charakter des Viertels widerspiegeln.
Das Gebäude verfügt über einen eigenen Hospiz-Bereich, der absichtlich in einem Winkel angebracht wurde, um armen Pilgern auf ihrer Reise nach Mekka Unterkunft zu bieten. Diese Besonderheit zeigt, wie die Struktur speziell für die Bedürfnisse reisender Gläubiger entworfen wurde.
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