Pauluskathedrale, Katholische Kathedrale im Christlichen Viertel, Damaskus, Syrien
Die syrisch-katholische Kathedrale ist eine Kirche im christlichen Viertel von Damaskus, in der Nähe des östlichen Stadttors Bab Sharqi und in Sichtweite der Geraden Straße. Das Gebäude zeigt massive Säulen in klassischem Stil und dient als Hauptkirche der syrisch-katholischen Gemeinschaft der Stadt.
Die Kirche wurde 1860 bei einem Angriff auf das christliche Viertel von Damaskus schwer beschädigt und nur drei Jahre später wieder aufgebaut. Der Wiederaufbau verleiht dem Gebäude, das heute noch steht, eine besondere Bedeutung in der Geschichte der Gemeinschaft.
Die syrisch-katholische Gemeinschaft Damaskus' feiert hier Liturgien in aramäischer Sprache, einer der ältesten noch gesprochenen Sprachen der Welt. Wer die Messe besucht, kann diese lebendige Sprachtradition hautnah erleben.
Die Kathedrale steht Touristen und Gläubigen offen, die Öffnungszeiten können sich jedoch während religiöser Feste ändern. Es empfiehlt sich, dezente Kleidung zu tragen und ruhig zu sein, wenn ein Gottesdienst stattfindet.
Auf diesem Grundstück stand einst eine Kirche, die dem heiligen Mose dem Äthiopier geweiht war, und im 17. Jahrhundert war sie Gegenstand von Streitigkeiten zwischen der syrisch-orthodoxen und der syrisch-katholischen Gemeinschaft. Diese Auseinandersetzungen prägten das Miteinander der Gemeinschaften im christlichen Viertel für lange Zeit.
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