Bāb Tūmā, Historisches Stadttor in Damaskus, Syrien
Bab Tuma ist eine steinerne Stadttor in Damaskus, das den Eingang zum christlichen Viertel der Altstadt markiert. Die Struktur zeigt massive Mauern mit Befestigungselementen, die über Generationen gewachsen und verändert wurden.
Das Tor stammt aus der römischen Zeit und war ein wichtiger Teil der Stadtverteidigungen Damaskus. Später wurde es von islamischen Herrschern überarbeitet und blieb über Jahrhunderte ein zentraler Kontrollpunkt für Ein- und Ausfuhren.
Das Viertel hinter dem Tor ist seit Jahrhunderten das Zentrum der christlichen Gemeinschaft Damaskus. Hier findet man überall kleine Kirchen, alte Häuser mit Innenhöfen und Menschen, die den Glauben noch aktiv im alltäglichen Leben praktizieren.
Der Ort ist tagsüber frei zugänglich und wird von Fußgängern ständig genutzt. Die umgebenden Gassen sind eng und können in der Hitze des Mittags überwältigend wirken, daher empfiehlt sich ein Besuch in den frühen Morgen- oder späten Nachmittagsstunden.
Die Brama zeigt eine faszinierende Mischung aus römischen Bautechniken und später hinzugefügten islamischen Elementen. Wer genau hinschaut, kann an den Steinen und Verzierungen erkennen, wie verschiedene Kulturen ihre Spuren hinterlassen haben.
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