Zitadelle von Damaskus, Mittelalterliche Festung in Damaskus, Syrien
Die Zitadel von Damaskus ist eine mittelalterliche Festung, deren massive Kalksteinmauern von zwölf Türmen an strategischen Positionen geschützt werden. Das gesamte Bauwerk erstreckt sich über eine beachtliche Grundfläche und bildet eine gut definierte befestigte Anlage.
Die Festung wurde 1076 von dem turkmenischen Feldherr Atsiz bin Uvak gegründet und ist damit eines der ältesten Wehrbauwerke der Stadt. In den frühen 1200er Jahren erfuhr sie große Umbauten unter Al-Adil, um sich gegen veränderte Belagerungstaktiken zu verteidigen.
Die Zitadelle zeigt Merkmale verschiedener Epochen - von seldschukischen bis zu osmanischen Elementen - die in Mauern und Türmen sichtbar sind. Diese Schichten erzählen von den unterschiedlichen Herrschern, die den Ort im Laufe der Jahrhunderte prägten.
Der Zugang zur Anlage erfolgt über drei Tore an der Nord-, West- und Ostseite, wodurch Besucher mehrere Routen wählen können. Geführte Touren helfen dabei, die verschiedenen Bereiche und deren Funktionen besser zu verstehen.
Die Festung kontrollierte strategisch den Fluss Barada und war direkt mit den Stadtmauern verbunden, was sie zu einem Schlüsselpunkt für die Stadttverteidigung machte. Diese Verbindung ermöglichte es den Herrschern, die Stadt vor Angriffen zu schützen und gleichzeitig den Handel zu überwachen.
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