Umayyaden-Moschee, Religiöses und architektonisches Monument in Altstadt, Damaskus, Syrien
Die Umayyad-Moschee ist ein großes Gebetshaus aus Stein und Marmor, das sich über eine beträchtliche Fläche erstreckt und von drei hervorragenden Minaretten bekrönt wird. Der Grundriss verbindet einen offenen Innenhof mit Marmorboden mit überdachten Gebetshallen, die von Säulen und Bögen getragen werden und Gläubigen Schutz bieten.
Der Bau wurde im Jahr 715 unter dem Kalifen Al-Walid I. abgeschlossen und zählt zu den ältesten Gebetsgebäuden des Islam. An diesem Ort stand zuvor ein heidnischer Tempel und später eine christliche Kirche, bevor die Moschee errichtet wurde.
Die Moschee zieht Besucher aus verschiedenen Glaubensrichtungen an, da sie einen Ort darstellt, an dem sich religiöse Traditionen überschneiden. Der zentrale Hof wird von Säulenhallen umgeben, wo Menschen beten, sich austauschen und Momente der Besinnung verbringen.
Die Besichtigung ist am besten früh am Morgen oder am späten Nachmittag möglich, wenn die Sonne nicht direkt auf den Innenhof fällt. Besucher sollten angemessene Kleidung tragen und sich auf unterschiedliche Schwellenniveaus zwischen Hof und Gebetshallen vorbereiten.
Im Inneren befindet sich ein Schrein, der als Ruhestätte von Johannes dem Täufer verehrt wird, einer Gestalt, die in christlicher und islamischer Überlieferung heilig ist. Dieses Element macht den Ort zu einem besonderen Ziel für Gläubige beider Traditionen.
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