Al-Firdaws Madrasa, Madrasa und Moschee aus dem 13. Jahrhundert in Aleppo, Syrien.
Die Al-Firdaws Madrasa ist eine Lehr- und Gebetsstätte aus dem Mittelalter mit elf Kuppeln, die einen rechteckigen Innenhof umgeben. Das Gebäude zeigt Merkmale der Abbasiden-Architektur, darunter zwei doppelte Iwanhallen und einen südlichen Bereich mit einer Moschee mit zwei Kuppeln.
Eine Königin-Regentin namens Dayfa Khatun gründete diesen Komplex 1236 während der Herrschaft der Ayyubiden und machte ihn zur größten Lehreinrichtung Aleppos. Die Finanzierung stammte aus einer Stiftung, die Einkünfte aus dem Dorf Kafr Zayta und einer lokalen Mühle erhielt.
Die Inschriften im Gebäude vermischen Quranic-Verse mit Sufi-Gedichten und zeigen, wie Bildung und Religion in der islamischen Gesellschaft zusammenhängen. Besucher können sehen, wie diese Worte an den Wänden die Räume mit spiritueller Bedeutung erfüllen.
Das Gebäude hat vier Eingänge, wobei der Haupteingang auf der Ostseite liegt. Der südliche Bereich beherbergt die Gebetshalle, daher ist diese Zone für religiöse Aktivitäten reserviert.
Das gesamte Projekt wurde durch ein System finanziert, bei dem lokale Dörfer und handwerkliche Einrichtungen Einnahmen für den Betrieb erwirtschafteten. Dies zeigt, wie Gemeinschaften Bildungsprojekte in der Antike unterstützten.
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