Altstadt von Aleppo, Weltkulturerbe in Aleppo, Syrien
Die Altstadt von Aleppo ist ein Altstadtzentrum mit engen Gassen, großen Privatbauten, überdachten Märkten und mittelalterlichen Karawansereien in einem etwa 350 Hektar großen Areal. Diese Strukturen erstrecken sich über mehrere Schichten von Befestigungsanlagen und zeigen die verschiedenen Epochen ihrer Entwicklung.
Die Stadt wurde bereits im dritten Jahrtausend vor Christus gegründet und wurde später von Römern, Byzantinern und Osmanen beherrscht. Der Grundriss und viele Bauwerke entstanden zwischen dem 11. und 16. Jahrhundert, als die Stadt als wichtiger Handelsknotenpunkt florierte.
Der Basar der Altstadt zieht sich durch enge Gassen, wo Handwerker noch heute traditionelle Techniken zur Herstellung von Stoffen und Metallwaren anwenden. Die verschiedenen Viertel haben ihre eigenen Charakteristika bewahrt, von Wohnhäusern mit Innenhöfen bis zu religiösen Gebäuden, die das tägliche Leben der Gemeinde prägen.
Die mittelalterlichen Gassen sind eng und können verwirrend sein, weshalb es hilfreich ist, sich Zeit zu nehmen und die Routen langsam zu erkunden. Lokale Führer kennen die besten Wege zu wichtigen Orten wie Bädern, Gebetshäusern und Denkmälern und können dies erleichtern.
Viele Privatbauten besitzen kunstvoll gestaltete Innenhöfe, die nach außen völlig verborgen sind und nur Besuchern zeigen, wie wohlhabende Familien in früheren Zeiten lebten. Diese verborgene Pracht spiegelt das Gesellschaftssystem wider, bei dem das Privatleben streng von der öffentlichen Straße abgetrennt war.
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