Jupitertempel, Römische Tempelruinen in Altstadt, Syrien
Der Tempel des Jupiter ist eine römische Ruinenstätte in der Altstadt von Damaskus, die aus Steinwänden und Säulenfragmenten besteht, die in der Nähe der Umayyadischen Moschee verteilt sind. Die Überreste zeigen typische Merkmale der klassischen römischen Architektur aus dieser Epoche.
Die Anlage wurde während der Herrschaft von Kaiser Augustus gegründet und entwickelte sich über mehrere Jahrhunderte als Pilgerstätte. Sie ging später in den Besitz von Christen über und wurde schließlich mit der Umayyadischen Moschee verbunden.
Der Tempel war einst eine Kultstätte für Jupiter und wurde später als Kirche des Heiligen Johannes des Täufers genutzt, bevor er Teil der Umayyadischen Moschee wurde. Besucher können heute sehen, wie verschiedene Religionen und Kulturen diese Stätte nacheinander geprägt haben.
Das Gelände kann kostenlos besucht werden und ist von verschiedenen Stellen aus zu sehen, besonders rund um die südliche Seite der Umayyadischen Moschee. Der beste Zugang führt durch die Altstadt, und es ist hilfreich, früh am Morgen zu kommen, wenn es weniger überfüllt ist.
Ein britischer Reisender dokumentierte Mitte des 19. Jahrhunderts etwa vierzig Säulenfragmente, die damals in privaten Häusern und Geschäften rund um die Moschee verstreut waren. Diese Aufzeichnung hilft heute zu verstehen, wie die ehemals vollständige Anlage ausgesehen hat.
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