Takiyya al-Sulaymaniyya, Osmanischer Religionskomplex in Damaskus, Syrien.
Die Sulaymaniyya Takiyya ist ein religiöser Komplex mit einer Moschee mit zwei Minaretten, einer Madrasa und mehreren Höfen, die um ein rechteckiges zentrales Wasserbecken angelegt sind. Das Gebäude zeigt an den Wänden charakteristische Streifenmuster aus hellen und dunklen Steinen.
Der Komplex wurde zwischen 1554 und 1559 von Sultan Suleiman I. in Auftrag gegeben und von dem Meisterarchitekten Mimar Sinan auf dem Gelände des früheren Palastes von Selim I. errichtet. Das Gebäude steht an einer bedeutenden Stelle der ottomischen Präsenz in Damaskus.
Der Komplex verbindet osmanische Architekturelemente mit syrischen Bautechniken, wie man an den abwechselnden hellen und dunklen Steinstreifen an den Fassaden sehen kann. Diese Mischung zeigt, wie die osmanische Herrschaft lokale Handwerkstradditionen aufnahm und weiterführte.
Der Komplex funktioniert weiterhin als aktive Moschee, daher sollten Besucher angemessene Kleidung tragen und bestimmte Bereiche möglicherweise eingeschränkt vorfinden. Die beste Zeit zum Erkunden ist außerhalb der Gebetszeiten, wenn mehr Bereiche zugänglich sind.
Im Friedhof des Komplexes befindet sich das Grab von Mehmed VI., dem letzten Sultanen des Imperiums, der 1926 im Exil starb. Dieser Ort bietet Raum für Reflexion über das Ende einer langen Dynastie.
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