Maarat an-Numan, Stadt in Syrien
Ma'arrat Nu'man ist eine Stadt in Nordwestsyrien, die auf hügeligem Gelände mit felsigen Hängen erbaut wurde und von fruchtbaren Ebenen umgeben ist. Der Ort beherbergt Reste aus hellenistischen, römischen, byzantinischen, Kreuzfahrer- und islamischen Zeiten, darunter alte Mauern, Tore und eine aus dem 12. Jahrhundert stammende Moschee mit einem beeindruckenden Minarett.
Die erste schriftliche Erwähnung der Stadt stammt aus dem frühen 3. Jahrhundert und war Teil wichtiger römischer Handelsrouten. Nach der Eroberung durch die Muslime im Jahr 637 wurde sie zu einem Zentrum mit lebhaften Märkten und wurde später während der Kreuzzüge kurzzeitig von Christen erobert, bevor sie wieder unter muslimische Herrschaft zurückkehrte.
Der Name der Stadt verbindet griechische und arabische Wurzeln und erinnert an den frühen muslimischen Anführer an-Nu'man ibn Bashir. Die Straßen und Gebäude zeigen heute noch, wie verschiedene Glaubensrichtungen und Kulturen über Jahrhunderte hier zusammengelebt haben.
Der Ort ist am besten zu Fuß zu erkunden, um die engen Straßen, alten Mauern und Tore der mittelalterlichen Stadtstruktur zu entdecken. Besucher sollten auf das hügelige und teilweise felsige Gelände achten und festes Schuhwerk tragen.
Die Stadt hatte einst sieben Eingangstore und eine Zitadel als Verteidigungssystem, die heute noch die mittelalterliche Stadtplanung widerspiegeln. Diese Struktur ermöglicht es Besuchern, sich eine Vorstellung davon zu machen, wie Handelsstädte in dieser Region früher organisiert und geschützt waren.
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