Raʾs al-ʿAin, Grenzstadt im Nordosten Syriens
Ras al-Ayn ist eine Stadt im Nordosten Syriens, die sich an der Grenze zur Türkei in der Nähe des Khabur-Flusses erstreckt. Die Stadt liegt auf etwa 360 Metern Höhe und funktioniert als Verwaltungszentrum des gleichnamigen Distrikts.
Der Ort geht auf antike Wurzeln zurück und war zunächst als Sikkan bekannt, eine Siedlung der Aramäer. Später wurde er unter römischer Herrschaft als Rhesaina bezeichnet, bevor er seine heutige Form annahm.
Die Stadt wird von verschiedenen Gemeinschaften geprägt, darunter Kurden, Araber, Assyrer und andere Gruppen, die das tägliche Leben vor Ort mitgestalten. Ihre unterschiedlichen Traditionen sind in den lokalen Märkten, Vierteln und im alltäglichen Miteinander spürbar.
Das Gelände ist relativ flach und überschaubar, was es leicht macht, sich fortzubewegen und verschiedene Stadtteile zu erkunden. Besucher sollten bedenken, dass dies eine Grenzstadt ist, wo normale Vorsichtsmaßnahmen sinnvoll sind.
In der Gegend entspringen über 100 natürliche Quellen, von denen einige Mineralwasser enthalten, das für therapeutische Zwecke bekannt ist. Diese Wasserquellen haben die Siedlung historisch geprägt und zeugen von den reichhaltigen natürlichen Ressourcen der Region.
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