Saidnaya, Kloster in Syrien
Saidnaya ist ein Dorf mit einem Kloster in Syrien, das sich auf einem Hochplateau in den Bergen befindet. Der Ort hat enge Gassen mit alten Steingebäuden, mehrere kleine Kirchen und eine ruhige Atmosphäre.
Das Kloster wurde um 547 nach Christus während der Zeit des byzantinischen Kaisers Justinian gegründet, nachdem dieser Visionen der Jungfrau Maria gehabt hatte. Über die Jahrhunderte erlitt es Beschädigungen durch Erdbeben und Konflikte, wurde aber bewahrt und zum Teil wiederhergestellt.
Das Kloster trägt den Namen Unsere Liebe Frau von Saidnaya, was die zentrale Rolle Mariens in der Verehrung widerspiegelt. Besucher bemerken heute die vielen Ikonen an den Wänden und die Gaben, die Pilger hinterlassen - kleine Kreuze und Symbole, die persönliche Gebetsgelübde darstellen.
Der Ort liegt auf einem Hochplateau, daher ist die Luft kühl und frisch, besonders am Morgen und in den Wintermonaten kann es schneien. Besucher sollten bequeme Schuhe zum Gehen auf gepflasterten und teilweise unebenen Wegen mitbringen und sich auf ruhige Besichtigungsbedingungen einstellen.
Das berühmteste Objekt des Klosters ist eine Ikone der Jungfrau Maria namens Shaghurah, von der manche Quellen behaupten, dass der Evangelist Lukas sie gemalt hat. Besucher finden diese Ikone in einer Kapelle mit silbernen Türen vor, wo Pilger Gebete hinterlassen und persönliche Gelübde ablegen.
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