Monastère des Chérubins, Altes Kloster nahe Saidnaya, Syrien
Das Kloster der Cherubim liegt in den östlichen Qalamun-Bergen auf etwa 2000 Metern Höhe und bietet Ausblicke auf Damaskus und die Libanonberge. Die Anlage umfasst 23 Höhlen für Gebete und Betrachtung sowie größere Gebäude für Waisen und Versammlungen.
Das Kloster geht auf das 6. Jahrhundert zurück, in die Zeit des Kaisers Justinian zwischen 527 und 565, wobei architektonische Elemente aus dieser Epoche erhalten blieben. Seine lange Geschichte macht es zu einem wichtigen Zeugnis des frühen Christentums in der Region.
Das Kloster trägt einen Namen mit aramäischen Wurzeln, der sich auf himmlische Wesen bezieht und seine geistliche Bedeutung widerspiegelt. Pilger besuchen den Ort bis heute, um sich mit dieser alten Glaubenstradition zu verbinden.
Der Zugang erfolgt über bergige Wege, daher ist gutes Schuhwerk und körperliche Fitness erforderlich. Die Höhenlage kann für unerfahrene Besucher anstrengend sein, daher sollte man sich Zeit für Akklimatisierung nehmen.
Eine riesige Christus-Statue steht auf einem der höchsten Berggipfel Syriens in der Nähe des Klosters und ist die größte ihre Art im Nahen Osten. Diese beeindruckende Skulptur ist von weitem sichtbar und prägt das Landschaftsbild der Region.
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