Berg Qalamun, Gebirgskette im Unterbezirk Ma'loula, Syrien
Das Qalamoun-Gebirgsmassiv erstreckt sich über eine große Nord-Süd-Ausdehnung und weist Gipfel auf, die 2.400 Meter Höhe erreichen. Die Bergketten bilden eine zerklüftete Landschaft mit steilen Hängen, Schluchten und mehreren Tälern, die sich zwischen den Erhebungen durchziehen.
Das Gebirgsmassiv diente in der Antike als natürliche Grenzanlage entlang von Handelsrouten und Wanderungswegen. Archäologische Funde zeigen, dass die Region über viele Epochen hinweg bewohnt und besiedelt war.
Das Bergmassiv beherbergt mehrere Klöster und religiöse Bauwerke, die heute noch Orte des Gebets und der Betrachtung darstellen. Diese Strukturen zeigen, wie christliche Traditionen über Jahrhunderte hinweg in dieser Region gelebt und gepflegt wurden.
Mehrere Straßen verbinden die Bergregion mit den größeren Städten der Umgebung, doch die Fahrtbedingungen schwanken je nach Jahreszeit. Besucher sollten die aktuelle Wetterlage überprüfen und angemessen ausgestattete Fahrzeuge für bergiges Terrain nutzen.
Ein Tal innerhalb dieses Gebirgsmassivs beheimatet eine kleine Stadt, in der die Menschen noch immer Aramäisch sprechen, eine Sprache aus dem Altertum. Dieser Ort bewahrt eine der ältesten lebenden Sprachen Asiens in seiner alltäglichen Rede.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.