Anti-Libanon, Gebirgskette in Syrien und Libanon.
Das Gebirge erstreckt sich über etwa 150 Kilometer entlang der Grenze zwischen Syrien und dem Libanon und bildet eine markante geografische Trennlinie zwischen den beiden Ländern. Die höchsten Gipfel überragen die Umgebung deutlich und prägen das Landschaftsbild dieser Region.
Das Gebirge entstand durch tektonische Prozesse, die die Landschaft dieser Region über lange Zeit formten. Seine geografische Position als Parallele zu den Libanon-Bergen prägte die Wahrnehmung und Benennung durch historische Kulturen.
Die lokalen Gemeinschaften im Anti-Libanon pflegen traditionelle Praktiken der nomadischen Viehzucht, die ihren Tagesablauf bestimmen.
Die westlichen Hänge unterstützen verschiedene Waldarten mit Zedern, Fichten und Wacholder, die das Gebiet mit Grün prägen. Die östlichen Seiten zeigen dagegen trockenere Bedingungen und offenere Landschaftstypen.
Die Berge beeinflussen das Wetter dramatisch: Feuchte Luft von Westen wird aufgezwungen, regen ab, während die Ostseite in Trockenheit bleibt. Dieses Phänomen zeigt sich deutlich in den völlig unterschiedlichen Landschaften auf beiden Seiten.
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