Dair Mar Musa al-Habaschi, Syrisch-katholisches Kloster in Al-Nabek, Syrien
Das Kloster des heiligen Mose der Äthiopier steht an den östlichen Hängen des Anti-Libanon und vereint mittelalterliche Kirchendekorationen mit Steinstrukturen aus verschiedenen Epochen. Die Anlage zeigt Überreste aus römischer Zeit, die später für religiöse Zwecke umgenutzt wurden.
Das Kloster entstand im 6. Jahrhundert auf Fundamenten römischer Wachtürme und wurde über Jahrhunderte erweitert und umgestaltet. Es beherbergt die einzigen vollständig erhaltenen mittelalterlichen Kirchenfresken, die in Syrien geblieben sind.
Das Kloster dient als Ort der Begegnung zwischen verschiedenen Glaubensrichtungen, wo Mönche nach syrisch-katholischen Traditionen beten, arbeiten und Gäste empfangen. Die täglichen Ritualen und die offene Haltung gegenüber Besuchern zeigen bis heute die gelebte Spiritualität dieser religiösen Gemeinschaft.
Das Kloster liegt etwa 80 Kilometer nördlich von Damaskus und ist für Besucher zugänglich, die am täglichen Leben teilnehmen möchten. Es ist ratsam, sich auf einfache Unterkünfte und den Berg-Gelände vorzubereiten.
Archäologische Forschungen in der Nähe des Klosters haben Steinkreise und Gräber aus der Jungsteinzeit freigelegt, die etwa 10.000 Jahre alt sind. Diese prähistorischen Funde zeigen, dass die Region seit vorgeschichtlicher Zeit besiedelt war.
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