Kloster Mar Elian, Alte Klosterruinen in Al-Qaryatayn, Syrien
Das Kloster des heiligen Elian ist ein antikes Klostergelände in Al-Qaryatayn mit Steinmauern, die mit kreisförmigen Mustern verziert sind. Die Ruinen enthalten die Überreste eines Grabes aus dem 5. Jahrhundert innerhalb des Komplexes.
Das Kloster wurde 432 n.Chr. gegründet und markierte den Ort, wo der heilige Elian 284 n.Chr. das Martyrium erlitt. Der Heilige weigerte sich, seinen christlichen Glauben aufzugeben, was zu seiner Hinrichtung führte.
Vor seiner Zerstörung im Jahr 2015 besuchten sowohl muslimische als auch christliche Pilger das Kloster, um Heilung für verschiedene körperliche Beschwerden zu suchen. Der Ort war ein gemeinsamer Wallfahrtsplatz, der Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen anzog.
Die Stätte ist aufgrund des anhaltenden Konflikts in der Region derzeit nicht zugänglich, und Teile der Struktur zeigen immer noch Spuren der jüngsten kriegerischen Auseinandersetzungen. Besucher sollten die aktuelle Sicherheitslage überprüfen, bevor sie Versuche unternehmen, das Gebiet zu erreichen.
Ausgrabungen enthüllten alte Fresken aus dem 6. Jahrhundert, die als die ältesten bekannten Kirchenmalereien in Syrien gelten. Diese künstlerischen Funde zeigen die hohe künstlerische und religiöse Bedeutung des Ortes in der frühen christlichen Zeit.
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