Nationalpark Sai Yok, Nationalpark in der Provinz Kanchanaburi, Thailand
Der Sai Yok Nationalpark ist ein Schutzgebiet in der Provinz Kanchanaburi und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 500 Quadratkilometern. Das Areal umfasst Berglandschaften, mehrere Wasserfälle, Kalksteinhöhlen und den Fluss Khwae Noi als zentrales Merkmal des Geländes.
Das Gebiet war während des Zweiten Weltkriegs ein wichtiger Standort für die japanische Besatzungsmacht, die hier die Birma-Eisenbahn baute und ein Militärlager errichtete. Nach der Besatzung wurde das beschädigte Waldgebiet in den 1950er Jahren durch Aufforstung wiederhergestellt, insbesondere mit Teakholzplantagen.
Die Teakwälder von Sai Yok wurden 1954 nach intensivem Holzeinschlag während der japanischen Besatzung für den Eisenbahnbau neu angepflanzt.
Der Park ist täglich zugänglich und beste Zeit zum Besuch ist die kühlere Jahreszeit von November bis Februar, wenn die Wanderung durch die Hügel angenehmer ist. Die wichtigsten Attraktionen wie Wasserfälle und Höhlen liegen auf gut markierten Wegen, und Parkpersonal kann bei Orientierung helfen.
Die bekannteste Höhle des Parks, Tham Lawa, zieht sich über mehrere hundert Meter in die Tiefe und beherbergt fünf große Kammern mit beeindruckenden Kalksteinformationen. Besucher können die Höhle erkunden und dabei die verschiedenen geologischen Schichten des Kalsteins hautnah erleben.
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