Vajiralongkorn-Talsperre, Wasserkraftwerk in Tha Khanun, Thailand.
Die Vajiralongkorn-Talsperre erstreckt sich über mehr als einen Kilometer am Khwae-Noi-Fluss und nutzt drei Francis-Turbinen zur Erzeugung elektrischer Energie. Die Konstruktion verbindet einen Betonkern mit einer Aufschüttung aus Gesteinsmaterial und bildet damit ein System, das Wasser für die Bewässerung und Stromerzeugung bereitstellt.
Der Bau begann Ende der 1970er Jahre und wurde Mitte der 1980er Jahre abgeschlossen, wodurch Thailand sein erstes Projekt dieser Bauart verwirklichte. Die Talsperre war Teil eines Plans zur Wasserregulierung im Mae-Klong-Einzugsgebiet und zur Stromerzeugung für die zentrale Region des Landes.
Die Anlage trägt seit 2001 den Namen des damaligen Kronprinzen, der später König wurde. Besucher finden rund um den Stausee mehrere Aussichtspunkte, von denen aus sie die technische Konstruktion und die umgebende Berglandschaft betrachten können.
Der Zugang führt über lokale Straßen durch bewaldetes Gelände, und Besucher sollten Tagesausflüge während der kühleren Morgenstunden in Betracht ziehen. Das Areal rund um den Stausee bietet Möglichkeiten zum Spazierengehen, wobei einige Bereiche leichter zu erreichen sind als andere.
Die Betonverkleidung auf der Wasserseite schützt die innere Steinschüttung vor Erosion und ermöglicht gleichzeitig eine flexible Anpassung an Bodenbewegungen. Während der Trockenzeit verhindert das gespeicherte Süßwasser das Eindringen von Salzwasser aus den tiefer gelegenen Flussabschnitten.
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