Thungyai-Huai Kha Khaeng Wildschutzgebiete, Naturschutzgebiete im westlichen Thailand.
Die Thungyai-Huai Kha Khaeng Wildschutzgebiete sind zwei kombinierte Naturreservate, die sich über etwa 622200 Hektar in den Provinzen Kanchanaburi, Tak und Uthai Thani erstrecken. Sie bilden zusammen Thailands Westliche Waldkomplexe an der Grenze zu Myanmar und beherbergen grosse Säugetiere sowie eine vielfältige Flora und Fauna.
Das Gebiet erhielt 1991 die Anerkennung als UNESCO-Welterbestätte, was einen Wendepunkt in Thailands Engagement für den Schutz grosser Säugetiere und ihrer natürlichen Lebensräume markierte. Dieser Status half, die Wälder vor weiterer Zerstörung zu bewahren und internationale Aufmerksamkeit auf die Bedeutung dieses Ökosystems zu lenken.
Die Schutzgebiete sind für die lokalen Gemeinschaften wichtig, die traditionell von den Waldressourcen leben und gleichzeitig aktiv an Schutzmassnahmen teilnehmen. Diese Verbindung zwischen Menschen und Natur prägt das Alltägliche in der Region und zeigt, wie Bewohner die Wälder nutzen und pflegen.
Ein Besuch erfordert vorherige Genehmigungen, die über lokale Behörden zu arrangieren sind, und Besucher müssen einen erfahrenen Führer mieten, um in die ausgewiesenen Beobachtungspunkte zu gelangen. Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit, wenn die Wege besser begehbar sind und Wildbeobachtungen häufiger sind.
Das Gebiet enthält Arten aus vier unterschiedlichen biogeografischen Zonen: der Sundaischen, der Indochinesischen, der Indonesisch-Burmesischen und der Sino-Himalayischen Region. Diese Überschneidung ermöglicht eine aussergewöhnliche Konzentration von Artenvielfalt an einem einzelnen Ort.
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