Nordthailand, Gebirgsregion im Norden Thailands.
Die Region liegt zwischen Myanmar und Laos und wird von Bergketten durchzogen, in denen sich Flusstäler, Wälder und landwirtschaftliche Ebenen abwechseln. Neun Provinzen bilden ein Gebiet mit Höhenlagen, Reisfeldern und bewaldeten Hügeln.
Das Königreich Lanna regierte ab dem 13. Jahrhundert etwa fünf Jahrhunderte lang und prägte Architektur und Kunst. Nach dessen Ende ging das Gebiet schrittweise in die Verwaltung des Landes über.
Die Bewohner sprechen einen eigenen Dialekt und pflegen Handwerkstraditionen wie Seidenweberei und Lackarbeiten, die sich von anderen Landesteilen unterscheiden. An Tempelfesten und regionalen Märkten zeigt sich eine Lebensweise, die buddhistische Rituale mit lokalen Bräuchen verbindet.
Das Klima ist kühler als im Rest des Landes, besonders in den Höhenlagen während der kalten Jahreszeit. Chiang Mai dient als Ausgangspunkt für Reisen in die umliegenden Provinzen und Täler.
Etwa sechzig Schutzgebiete liegen innerhalb der Region, darunter Doi Inthanon mit dem höchsten Gipfel des Landes auf 2.565 Metern Höhe. In manchen Tälern wachsen Teeplantagen und Erdbeeren, Früchte, die man in den tieferen Ebenen nicht findet.
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