Derweze, Wüstenstadt im Bezirk Ak bugdaý, Turkmenistan.
Darvaza ist eine Siedlung mit drei Dörfern in der Karakum-Wüste, rund 260 Kilometer nördlich von Aşgabat gelegen. Die Ortschaft liegt an der Schnellstraße zwischen Aşgabat und Daşoguz und verfügt über einen Bahnhof an der Trans-Karakum-Eisenbahn.
Im Jahr 2004 ordnete Präsident Nijasow die Auflösung der Siedlung an, doch 2016 erhielt der Ort erneut offiziellen Status unter dem aktuellen Namen. Ein Unglück bei Gasbohrungen im Jahr 1971 führte zur Entstehung eines 70 Meter breiten Kraters in der Umgebung.
Die etwa zweitausend Bewohner gehören überwiegend zum Stamm der Teke und leben nach Traditionen, die an die Bedingungen der Wüste angepasst sind. In den drei Dörfern prägen lokale Bauweisen und Lebensgewohnheiten den Alltag, die sich über Generationen entwickelt haben.
Die Straßenverbindung nach Aşgabat führt durch offenes Wüstengelände und ist bei Tageslicht am besten befahrbar. Wer mit der Eisenbahn reist, findet an der örtlichen Station Verbindungen in nördliche und südliche Richtung.
Die örtliche Verwaltung ist für ein Gebiet mit Erdgasvorkommen zuständig, das die Entstehung des Kraters beeinflusste. Der Krater liegt abseits der eigentlichen Dörfer und wird oft unabhängig vom Verwaltungsort besucht.
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