Malatya, Industriemetropole in Ostanatolien, Türkei
Malatya ist eine Großstadt in der östlichen Türkei, die sich über eine weite Ebene zwischen dem Tohma-Fluss und den Ausläufern des Taurusgebirges erstreckt. Das Stadtbild wird von breiten Straßen, modernen Wohnvierteln und einer Mischung aus neuen Geschäftsgebäuden und älteren Häusern geprägt.
Die Stadt wurde 1838 an ihrem heutigen Standort neu errichtet, nachdem die Bewohner den früheren römischen Standort Melitene verlassen hatten. Schon in der Antike bestand hier die hethitische Siedlung Milid, die später unter verschiedenen Herrschern weiterentwickelt wurde.
Die Bevölkerung Malatyas entwickelte sich durch mehrere Zivilisationen, darunter persische Sassaniden, Araber, Armenier und seldschukische Türken.
Die Stadt liegt an einem Knotenpunkt zwischen der Schwarzmeerküste und Syrien, wo sich mehrere Überlandstraßen und Bahnlinien treffen. Ein Besuch erfordert einige Zeit zum Erkunden, da sich die verschiedenen Viertel über ein großes Gebiet verteilen.
Die Aprikosengärten rund um die Stadt liefern einen beträchtlichen Teil der weltweiten Trockenfrucht-Ernte. In der Erntezeit prägen die Trockengestelle und der Duft der reifen Früchte das Bild der Umgebung.
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