Tekirdağ, Hafenstadt in der Marmararegion, Türkei
Tekirdağ ist eine Hafenstadt an der Nordküste des Marmarameeres mit Sandstränden und Sonnenblumenfeldern im landwirtschaftlichen Hinterland. Die Stadt breitet sich entlang der Küste aus und verbindet die Hafenfunktion mit ländlichem Charakter.
Die Stadt wurde im 7. Jahrhundert v. Chr. als Bisanthe gegründet und war über Jahrhunderte unter der Kontrolle Griechenlands, Roms, Byzanz und des Osmanischen Reiches. Ihre Position an der Meerengte machte sie zu einem strategisch wichtigen Ort für viele Zivilisationen.
Das Tekirdağ-Museum für Archäologie und Ethnografie zeigt Gegenstände aus verschiedenen Epochen, von der Frühbronzezeit bis zur osmanischen Zeit, in einem traditionellen Gebäude. Die Sammlung vermittelt einen Eindruck davon, welche Völker und Kulturen diese Region geprägt haben.
Die Stadt ist über den Flughafen Çorlu oder mit Bussen von Istanbul aus erreichbar, wobei sich die meisten Attraktionen in der leicht zu Fuß erkundigen Innenstadt konzentrieren. Die Nähe zu Istanbul macht es einfach, die Stadt als Tagesausflug oder Wochenendtrip zu besuchen.
Das Rakoczi-Museum bewahrt die Residenz des ungarischen Nationalhelden Franz II. Rakóczi, der seine letzten Jahre in dieser Küstenstadt verbrachte. Diese unerwartete Verbindung zwischen Ungarn und der türkischen Küste erzählt eine faszinierende Geschichte der Zuflucht und des Exils.
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