Aksaray, Provinzhauptstadt in Zentralanatolien, Türkei.
Aksaray ist eine Stadt in Zentralanatolien, die auf einer Höhe von 980 Metern liegt und von einer bergigen Landschaft geprägt wird. Der Berg Hasan erhebt sich in der Nähe auf etwa 3.268 Meter und dominiert das Umland der Provinz mit seiner imposanten Form.
Die Stadt war in byzantinischer Zeit als Koloneia bekannt und diente als Militärzentrum der Region. Im Jahr 1470 eroberte İshak Pascha den Ort und brachte ihn unter osmanische Herrschaft.
Die Große Moschee von Aksaray zeigt das Handwerk lokaler Steinmetze und prägt das Stadtbild mit ihrer Architektur aus der Zeit der Karamanoğlu-Dynastie. Der Ort ist für Besucher ein Ort, wo man traditionelle islamische Baukunst aus dem Mittelalter sehen kann.
Das Aksaray-Museum zeigt archäologische Funde der Region, darunter die Aksaray-Stele mit luwischen Hieroglyphen aus der Spätzeit der Hethiter. Besucher können dort Artefakte sehen, die die reiche Vergangenheit des Ortes verdeutlichen.
In der Nähe liegt das Ihlara-Tal mit einem Netzwerk von byzantinischen Kirchen, die direkt in die Canyonwände entlang des Melendiz-Flusses gemeißelt wurden. Diese versteckte Sammlung von Höhlenkirchen ist eines der eindrucksvollsten Beispiele für frühmittelalterliche religiöse Architektur in der Region.
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