Hasan Dağı, Stratovulkan in Zentralanatolien, Türkei
Der Berg Hasan ist ein Stratovulkan in Zentralanatolien mit zwei Hauptgipfeln, von denen der Große Hasan 3253 Meter und der Kleine Hasan 3069 Meter erreicht. Die Hänge sind von Lavaströmen und Ascheablagerungen geprägt, die durch frühere Eruptionen entstanden sind.
Der Vulkan brach mehrfach während der Antike aus, wobei die letzte nachgewiesene Aktivität vor etwa 7500 Jahren stattfand. Während der byzantinischen Zeit diente er als Signalposten im Warnsystem zwischen den arabischen Grenzen und Konstantinopel.
Der Berg trägt seinen Namen nach der Siedlung Hasan Dağı, die sich am Fuß seiner Südostflanke ausbreitet. Hirten nutzen die oberen Weiden im Sommer, während in den Dörfern weiter unten Feldfrüchte angebaut werden, die auf den vulkanischen Boden angewiesen sind.
Die Wanderrouten sind zwischen Oktober und Mai am besten begehbar, da im Winter Schnee auf den Gipfeln liegt. Der Aufstieg beginnt meist im Dorf Çukurbağ und führt über das Eznevit-Plateau, wobei mehrere Stunden einzuplanen sind.
Eine neolithische Wandmalerei aus Çatalhöyük zeigt möglicherweise diesen Berg während einer Eruption vor etwa 8000 Jahren. Diese Darstellung könnte eine der ältesten bildlichen Aufzeichnungen vulkanischer Aktivität durch Menschen sein.
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