Mokisos, Archäologische Stätte in der Provinz Aksaray, Türkei.
Mokissos ist eine antike Stadt in Kappadozien, deren Ruinen sich über ein großes Gelände verteilen und basaltstein Häuser sowie religiöse Bauwerke zeigen. Die Straßen und Wohnviertel sind noch deutlich zu erkennen und geben einen Eindruck davon, wie die Menschen hier lebten.
Die Stadt entstand in der frühen Antike, wurde aber stark geprägt, als der byzantinische Kaiser Justinian sie im 6. Jahrhundert umgestaltete und zur Hauptstadt einer eigenen Provinz machte. Diese Periode brachte neue Gebäude und stärkte ihre Bedeutung in der Region.
Der Ort zeigt verschiedene Kultphasen in seinen Bauwerken: ursprüngliche Grabkammern wurden später in religiöse Räume umgewandelt, und man erkennt noch heute die unterschiedlichen Baustile der verschiedenen Epochen. Diese Schichtung der Nutzungsformen erzählt von der religiösen Veränderung, die über Jahrhunderte hinweg stattfand.
Der Ort ist leicht zugänglich von Ihlara Valley aus erreichbar und verfügt über Beschilderung und markierte Wege für Besucher. Die Struktur des Geländes erlaubt es, verschiedene Teile systematisch zu erkunden.
Die etwa tausend Wohnhäuser wurden direkt aus Basaltsteinen gebaut, die in der Umgebung natürlich vorkamen, was dem Ort ein charakteristisches Aussehen gab. Diese Baumethode war kostengünstig und machte es einfach, die Häuser an die hügelige Topographie anzupassen.
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