Arhavi, Bezirk und Stadt in Artvin, Türkei
Arhavi ist eine Kleinstadt im Nordosten der Türkei, im Kreis Arhavi der Provinz Artvin, nahe der Schwarzmeerküste gelegen. Ein Fluss durchquert die Stadt und die umliegenden Hänge sind mit Teeplantagen bedeckt, während einfache Häuser mit Ziegeldächern die Hügel säumen.
Die Stadt wurde 1486 in das Osmanische Reich eingegliedert und blieb für Jahrhunderte unter osmanischer Herrschaft. Während des Ersten Weltkriegs besetzten russische Truppen das Gebiet vorübergehend, bevor es wieder unter türkische Kontrolle kam.
Die Laz, eine einheimische Bevölkerungsgruppe, sprechen ihre eigene Sprache und pflegen eine lebendige Musiktradition, die man gelegentlich bei lokalen Feiern erleben kann. Besonders auffällig ist der Horon, ein energischer Kreistanz, den Gruppen bei festlichen Anlässen gemeinsam aufführen.
Die beste Zeit für einen Besuch ist die Teernte, wenn die Hänge belebt sind und das Treiben in der Stadt zunimmt. Die Gegend ist zu Fuß gut zu erkunden, und die Cafés im Zentrum sind ein guter Ausgangspunkt, um das Alltagsleben kennenzulernen.
Der Name Arhavi leitet sich von einem alten Wort für einen Ort am Fluss ab, was auf die Bedeutung der Wasserläufe für die Entstehung der Siedlung hinweist. Interessant ist, dass trotz der Nähe zum Meer die lokale Identität stärker vom Fluss und dem Teeanbau geprägt wird als von der Küste.
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