Süleymaniye Hamam, Osmanisches Badehaus im Süleymaniye-Viertel, Istanbul, Türkei
Das Süleymaniye Hamam ist ein Badhaus aus der Osmanischen Zeit, das sich in Istanbul in drei Temperaturzonen mit Marmorarbeiten und Gewölbedecken unterteilt. Die Räume sind aus Stein gebaut und folgen dem traditionellen Plan, wobei jeder Bereich für eine andere Phase des Baderituels dient.
Das Hamam wurde zwischen 1550 und 1557 vom Architekten Mimar Sinan als Teil des Süleymaniye-Moschee-Komplexes unter der Herrschaft von Sultan Süleyman erbaut. Es entstand in einer Zeit, als solche Bäder wichtige öffentliche Gebäude in der Osmanen-Hauptstadt waren.
Das Hamam ist ein Ort, an dem Menschen sich waschen und entspannen, wie es seit Jahrhunderten in der Badkultur üblich ist. Besucher erleben hier den Rhythmus der türkischen Baderoutine, bei der Wärme und Wasser eine wichtige Rolle im täglichen Leben spielen.
Der Besuch erfordert Voranmeldung und Barzahlung in türkischen Lira, Euro oder Dollar für ein Baderlebnis, das etwa eine Stunde bis anderthalb Stunden dauert. Besucher sollten sich Zeit zum Umziehen nehmen und wissen, dass spezialisierte Bademeister verschiedene Massagen und Peelings anbieten.
Das Gebäude beherbergt einen privaten Raum, der einst als persönlicher Badebereich des Architekten Sinan diente, der in der Nähe der Moschee lebte. Dieser Ort zeigt die besondere Verbindung zwischen dem Gebäude und seinem Schöpfer, der auch lange Zeit in dieser Gegend ansässig war.
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