Alabanda, Archäologische Stätte in Doğanyurt, Türkei
Alabanda ist eine antike Siedlung im Südwesten der Türkei mit bemerkenswerten Überresten aus verschiedenen Epochen. Die Ruinen zeigen ein Theater für mehrere tausend Zuschauer, ein Senatsgebäude, Stadtmauern sowie Tempel, die Apollon und Artemis gewidmet waren.
Die Siedlung entstand vor etwa 4000 Jahren während der Zeit des Hethiterreichs und entwickelte sich später zu einer wichtigen Stadt. Im Jahr 70 v.Chr. kam die Region unter römische Herrschaft und wurde Teil der Provinz Asien.
Der Name Alabanda stammt aus der karischen Sprache und verbindet die Wörter "ala" für Pferd und "banda" für Rennen, was die alte Verbindung der Region zu Pferdekultur zeigt. Dieser Ursprung spiegelt sich heute noch in der Art wider, wie man sich das antike Leben hier vorstellt.
Der Ort ist ganzjährig zugänglich und empfängt Besucher zu regelmäßigen Tagesöffnungszeiten am frühen Morgen bis zum Nachmittag. Es gibt keinen Eintritt, wodurch man jederzeit vorbeigehen kann, um die Ruinen in Ruhe zu erkunden.
Eine lokale Legende erzählt von zwei konkurrierenden Künstlern, die um die Hand einer Prinzessin wettkämpften, indem sie gleichzeitig das Senatsgebäude und eine Wasseranlage erbauten. Diese Geschichte zeigt, wie sehr Kunstfertigkeit und Ingenieurskunst in der antiken Stadt geschätzt wurden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.