Adilcevaz, Historischer Bezirk am Van-See, Türkei
Adilcevaz ist eine Stadt an der Nordküste des Sees Van auf einer Höhe von etwa 1.650 Metern, umgeben von Bergen und Ackerflächen. Das Gebiet erstreckt sich entlang des Wassers und wird von einer charakteristischen Landschaft geprägt.
Die Stadt entwickelte sich ab dem Mittelalter, als in der Zeit der Seljuken zwischen 1231 und 1243 Mauern errichtet wurden. Inschriften aus dieser Periode, die den Herrscher Jahan Shah erwähnen, sind noch heute sichtbar.
Einheimische pflegen traditionelle Handwerkstechniken wie Teppichweberei und Töpferei, die im Alltag sichtbar sind. Lokale Feste zeigen regionale Musik- und Tanztraditionen, die das Leben hier prägen.
Das Gebiet ist über Regionalstraßen mit größeren Städten verbunden und wird am besten im Frühjahr und Herbst besucht. Zu diesen Jahreszeiten sind die Bedingungen zum Erkunden am günstigsten.
Der Wasserspiegel des Sees Van ist im Laufe der Zeit gestiegen und hat Teile der ursprünglichen südlichen Vororte unter Wasser gesetzt. Dadurch wurde ein Teil des Gebiets in eine Insel umgewandelt, was die Topografie der Region veränderte.
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