Isinda, Archäologische Stätte im Dorf Belenli, Provinz Antalya, Türkei.
Isinda ist eine archäologische Stätte auf einem Hügel in der Nähe von Belenli, mit erhaltenen Stadtmauern, in Felsen gehauenen Gräbern und vielen Wasserbehältern. Die Ruinen zeigen die Struktur einer antiken Siedlung, deren Bauwerke aus Kalkstein in die Berglandschaft integriert sind.
Die Siedlung entstand vor 330 v. Chr. und spielte eine Rolle in einem Bündnis zwischen mehreren benachbarten Stadtstaaten in der antiken Region Lykien. Während der römischen Zeit verließen viele Bewohner den Ort, um sich anderswo niederzulassen.
Die Gräber hier zeigen Inschriften in lykischer Sprache und gotische Sarkophage, die zeigen, wie die Menschen in dieser Region ihre Toten bestatteten. Die Grabstätten sind in Felsen gehauen und erzählen von lokalen Bestattungsbräuchen.
Der Ort liegt etwa 90 Meter über dem Dorf Belenli und ist gut mit öffentlichen Bussen von Antalya erreichbar. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen und genug Wasser trinken, da der Weg anstrengend sein kann und es vor Ort wenig Schatten gibt.
Die Bewohner verließen die Siedlung nicht alle auf einmal, sondern zogen sich über Generationen nach und nach zurück. Diese langsame Entvölkerung hinterließ ein teilweise verlassenes Mosaik aus bewohnten und verlassenen Häusern, das heute noch sichtbar ist.
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