Aşçıbaşı Mosque, Osmanische Moschee in Üsküdar, Türkei.
Die Aşçıbaşı Moschee ist eine Moschee in Üsküdar mit einer erhöhten Plattform, doppeltem Portikus und einem aus feinem Marmor gefertigten Brunnen zur rituellen Waschung. Schlanke Minarette markieren das Bauwerk und die Außenmauern bestehen aus behauenen Steinen in Grau- und Cremetönen.
Der Bau dieser Moschee begann 1543 unter der Aufsicht des Architekten Mimar Sinan und wurde 1548 fertiggestellt. Das Projekt spiegelt die klassische Periode der osmanischen Architektur wider und zeigt die technische Raffinesse jener Zeit.
Die Innenwände zeigen aufwendig verlegte Marmorarbeiten und Koranverse in Kalligraphie, die zusammen mit geometrischen Mustern in Fenstern ein ruhiges Erscheinungsbild schaffen.
Das Gebäude ist regelmäßig für das Gebet zugänglich und erwartet von Besuchern die Einhaltung von Kleiderregeln wie das Bedecken von Schultern und Knien. Besucher sollten ihre Schuhe an der Eingangsfläche ausziehen und sich des aktiven Gebetsbetriebs bewusst sein.
Der Name des Gebäudes bezieht sich auf die Funktion eines Küchenchefs am Hof des Sultans, was die administrative Bedeutung der Familie widerspiegelt, die es stiftete. Diese Verbindung zur Palaststruktur macht es zu einem interessanten Beispiel für die gesellschaftliche Ordnung der osmischen Zeit.
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