Ferruh Kethüda Camii, Osmanische Moschee im Stadtteil Balat, Istanbul, Türkei
Die Ferruh Kethüda Camii ist eine osmanische Moschee im Balat-Viertel mit einem einzelnen Minarett und reich verzierter Innenausstattung. Das Gebäude besitzt besondere Fliesen aus dem Palast der Porphyrogenetou, die während des frühen 18. Jahrhunderts in die Gebetnische eingebaut wurden.
Die Moschee wurde zwischen 1562 und 1563 von Ferruh Aga erbaut, einem hohen Beamten des Großwesirs Semih Ali Pascha. Das Gebäude durchlief eine umfangreiche Renovierung in der Mitte des 20. Jahrhunderts und überstand zahlreiche bauliche Veränderungen über die Jahrhunderte hinweg.
Die Moschee diente ursprünglich als Gebetshaus für eine Derwisch-Gemeinschaft und hatte eine wichtige Rolle im religiösen Leben des Viertels. Menschen kamen hierher nicht nur zum Beten, sondern auch für Zusammenkünfte und spirituelle Treffen.
Die Moschee ist taglich fur das rituelle Gebet geoffnet und Besucher konnen das Innere besichtigen, solten aber angemessene Kleidung tragen. Tragen Sie bitte Schuhe, die Sie leicht ausziehen konnen, da sie beim Betreten entfernt werden mussen.
Das obere Segment des Minaretts zeigt Spuren von Reparaturen aus dem spaten 18. Jahrhundert, wahrscheinlich aufgrund eines schweren Erdbebens. Diese Veranderungen sind heute noch an der unterschiedlichen Bauweise des oberen Teils sichtbar.
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