Çukurcuma, Antiquitätenviertel in Beyoğlu, Istanbul, Türkei.
Çukurcuma ist ein Viertel mit steilen Gassen, in denen sich hunderte von Antiquitätenläden, Galerien und Vintage-Geschäften dicht an dicht reihen. Diese liegen überwiegend in Häusern aus dem 19. Jahrhundert, die noch die Architektur der Osmanen widerspiegeln.
Das Viertel erhielt seinen Namen, nachdem Sultan Mehmed nach der Eroberung Konstantinopels im Jahre 1453 in diesem Tal Freitagsgebete einleiten ließ. Später entwickelte es sich zu einem Wohngebiet und wandelte sich im Laufe der Zeit zu einem Zentrum für Antiquitätenhändler und Kunsthandwerker.
Das Viertel ist heute ein Anziehungspunkt für Sammler und Liebhaber alter Gegenstände, die in den Läden nach Schätzen aus verschiedenen Zeitaltern stöbern. Die Straßen selbst erzählen von Istanbuls Wandel durch die handwerklichen Objekte, die in den Fenstern ausgestellt sind.
Das Viertel liegt südöstlich der İstiklal Avenue und ist gut mit Straßenbahnen und Bussen vom Taksim-Platz und anderen Teilen Istanbuls erreichbar. Die steilen Straßen erfordern eine ruhige Gangart, daher sollte man bequeme Schuhe tragen und ausreichend Zeit für das Durchstöbern der Läden einplanen.
Das Museum der Unschuld, inspiriert von Orhan Pamuks gleichnamigem Roman, ist in einem Haus des Viertels untergebracht und zeigt alltägliche Gegenstände aus Istanbuls Geschichte. Die Sammlung vermischt fiktive und echte Objekte auf eine Weise, die Besucher zum Nachdenken über die Grenze zwischen Roman und Realität bringt.
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