Piyale Pasha Mosque, Osmanische Gemeinschaftsmoschee in Beyoğlu, Türkei.
Die Piyale-Pascha-Moschee ist ein Gotteshaus mit sechs identischen Kuppeln, die in zwei Reihen zu je drei angeordnet sind. Schlanke Granitsäulen stützen diese Kuppeln im Innern und schaffen einen harmonischen Gebetsraum.
Das Gebäude entstand zwischen 1565 und 1573 unter der Leitung des berühmten Architekten Mimar Sinan. Der Auftraggeber war Piyale Pascha, ein hoher Verwaltungsbeamter mit großem Einfluss zur Zeit der Osmanen.
Die Wände zeigen Iznik-Fliesen mit weißer arabischer Schrift auf tiefblauem Grund, die den Stil der Osmanen widerspiegeln. Diese Verzierungen prägen das Aussehen des Innenraums und zeigen, welche Kunstfertigkeiten die Handwerker damals hatten.
Das Gebäude ist täglich für Besucher zugänglich und während der Gebetszeiten in Betrieb. Besucher sollten sich auf enge Räume einstellen und zu Gebetszeiten mit vielen Menschen rechnen.
Ein besonderer Teil des Gebäudes ist ein achteckiges Mausoleum mit dreizehn Gräbern. In diesem Raum liegen neben dem Gründer auch Angehörige seiner Familie bestattet.
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