Virgin Mary Monastery, Höhlenkloster in Şebinkarahisar, Türkei.
Das Virgin Mary Monastery ist ein in Felsen gehauenes Kloster auf mehreren Ebenen in den Pontischen Bergen mit vielen funktionalen Räumen. Die Struktur umfasst eine Kapelle, Schlafzellen, einen Speiseraum und Unterrichtsräume, die direkt in das Gestein geschnitten wurden.
Das Kloster entstand als Zufluchtsort für frühe Christen während der römischen Besatzung Anatoliens und blieb während der Byzantiner aktiv. Seine Bedeutung beschränkte sich nicht nur auf ein Jahrhundert, sondern es behielt über lange Zeit hinweg seine religiöse Funktion.
Der Name des Klosters erinnert an die Marienverehrung, die in diesem Bergheiligtum seit Jahrhunderten gepflegt wird. Besucher können heute noch die Spuren dieser Andacht in den ausgehöhlten Räumen und an den Wänden erkennen.
Der Zugang zum Kloster ist derzeit eingeschränkt, da ein großes Erdbeben 1939 die Struktur beschädigte und Restaurierungsarbeiten noch nicht abgeschlossen sind. Es ist ratsam, sich vor dem Besuch über den aktuellen Zustand und die Zugänglichkeit zu erkundigen.
Die Bauweise teilt Ähnlichkeiten mit dem Sumela-Kloster, wobei beide Stätten Felsräume mit steilen Treppen verbinden, um funktionale Bereiche zu schaffen. Diese architektonische Lösung war bei frühen christlichen Klöstern in dieser Region eine häufige Strategie zum Schutz vor äußeren Bedrohungen.
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