Okmeydanı, Historisches Viertel in Istanbul, Türkei.
Okmeydanı ist ein Viertel in Nordwestistanbul, das eine Mischung aus traditioneller ottomanischer Architektur und modernen Gebäuden aufweist und dadurch ein vielfältiges städtisches Bild schafft. Es beherbergt zahlreiche Geschäftsgebäude, öffentliche Einrichtungen und ein großes Krankenhaus, das es zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt in der Region macht.
Sultan Mehmed II. gründete hier ein Bogenschießfeld und eine Jagdhütte, woraus der Name des Viertels hervorging, was auf Türkisch 'Pfeilfeld' bedeutet. Diese realen Trainingsstätten wurden zu einem Zentrum für das militärische Training und die Unterhaltung der Elite während der Osmanschen Zeit.
Der Name des Viertels stammt von den Bogenschießwettbewerben, die hier während der Osmanischen Zeit stattfanden, und Pfeile schossen über große Distanzen. Die Straßen bewahren die Erinnerung an diese Tradition, indem sie Zielsteine zeigen, die die Landeplätze dieser historischen Schüsse markieren.
Das Viertel ist verkehrstechnisch gut angebunden und verfügt über mehrere Busstationen sowie eine U-Bahn-Verbindung, die es relativ leicht zu erreichen macht. Es ist ein aktives Einkaufs- und Verwaltungszentrum mit vielen geöffneten Geschäften und Diensten, so dass es eine gute Basis für die Erkundung dieses Teils Istanbuls bildet.
Ein Großteil der Grundstücke in diesem Viertel gehört der Fatih Sultan Mehmet Stiftung, was den Immobilienmarkt und die Bauvorschriften stark beeinflusst. Diese ungewöhnliche Eigentumsstruktur hat die Entwicklung des Viertels auf besondere Weise geprägt und unterscheidet es von vielen anderen Stadtteilen Istanbuls.
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