Selim Üsküdar Mosque, Osmanische Moschee in Üsküdar, Türkei.
Die Selimiye-Moschee ist ein Gebetshaus in Üsküdar mit einer großen zentralen Kuppel und zwei schlanken Minaretten, deren Außenseiten mit aufwendig bearbeiteten Steinen gestaltet sind. Das Innere verfügt über Marmorarbeiten und ist klar strukturiert mit dem Hauptgebetsbereich unter dem dominierenden Kuppeldach.
Sultan Selim III. ließ die Moschee zwischen 1801 und 1805 errichten und verband damit seine militärischen Reformen mit einem religiösen Bauprojekt. Die Entstehung dieser Zeit zeigt die Verbindung zwischen Modernisierungsbemühungen und traditionellen Baugefügen.
Die Moschee zeigt an ihren Wänden kunstvolle Kalligrafie mit Versen aus dem Koran, die das Gebetshaus prägen. Diese feinen Verzierungen prägen das Innere und laden Besucher ein, die handwerkliche Meisterschaft zu bewundern.
Die Moschee liegt neben der Selimiye-Kaserne und öffnet ihre Türen für Besucher außerhalb der Gebetszeiten. Separate Eingänge ermöglichen den Zugang, und es ist hilfreich, sich über die regelmäßigen Gebetszeiten zu informieren, um die beste Zeit zum Besuch zu wählen.
Das Innere folgt einem ungewöhnlichen Grundriss, bei dem die Galerien an den Seiten außerhalb des Hauptraums angebracht sind. Dadurch entsteht ein offener, luftiger Gebetsbereich unter der Kuppel, der sich von klassischen Moscheeplänen unterscheidet.
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