Isaura Nea, Roman and Byzantine settlement in Asia Minor
Isaura Nea ist eine römische Stadt in der Provinz Konya, die auf einem über 1800 Meter hohen Berg in der bergigen Landschaft Zentralanatoliens liegt. Die Stadt enthält Überreste großer Mauern, einen viermeter hohen Eingangsbogen, eine große Basilika, die später als Kirche genutzt wurde, sowie die Festung Zengibar Castle auf einem angrenzenden Gipfel.
Die Stadt wurde um 75 v.Chr. als Neugründung errichtet, nachdem der römische General Servilius Isauricus die ältere Siedlung Isaura Palaea zerstört hatte. Sie entwickelte sich zu einem wichtigen Bischofssitz der byzantinischen Kirche und war kurzzeitig Heimat des Rivalen-Kaisers Trebellianus im dritten Jahrhundert.
Der Name Isaura Nea bedeutet Neu-Isaura und unterschied die Stadt von der älteren Siedlung Isaura Palaea. Die Bewohner waren stolz auf ihre religiöse Bedeutung als Bischofssitz, was sich in den steinernen Inschriften und Grabstätten widerspiegelt, die noch heute Zeugnis von ihrer Vergangenheit geben.
Der Zugang erfolgt am besten von Hacılar aus über die Straße Konya-Bozkır, ungefähr 19 Kilometer östlich von Bozkır. Besucher sollten robuste Schuhe tragen, Wasser mitbringen und sich auf die hohe Lage und das trockene Klima vorbereiten, besonders wenn sie längere Zeit auf den Ruinen verbringen möchten.
Die großen Steine der Stadtmauer und des Eingangstors wurden mit bemerkenswerter Präzision aus einem nahegelegenen Steinbruch auf dem Berggipfel geschnitten, wobei die genaue Methode der Bearbeitung vor Tausenden von Jahren bis heute rätselhaft bleibt. Diese steinernen Leistungen zeugen von handwerklichem Geschick, das in modernen Zeiten schwer zu erklären ist.
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